Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit voller Veränderungen und neuer Erfahrungen. Gleichzeitig gibt es viele Termine zu beachten, Entscheidungen zu treffen und den eigenen Körper bestmöglich zu versorgen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte und hilft, den Überblick zu behalten.
Der berechnete Geburtstermin
Der wichtigste Termin gleich zu Beginn: der voraussichtliche Geburtstermin. Er wird berechnet, indem man zum ersten Tag der letzten Periode 280 Tage (40 Wochen) addiert. Nur etwa 4 Prozent der Babys kommen genau an diesem Tag zur Welt. Die meisten werden in einem Zeitfenster von zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Termin geboren. Unser Geburtstermin-Rechner macht die Berechnung für Sie.
Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen
In Deutschland gibt es ein strukturiertes Mutterschafts-Vorsorgeprogramm mit festgelegten Untersuchungszeitpunkten. In den ersten drei Monaten stehen Blutuntersuchungen, Ultraschall und die Bestätigung der Schwangerschaft im Vordergrund. Im zweiten Drittel wird ein grober Organscan (Ultraschall zwischen der 19. und 22. Woche) durchgeführt, bei dem die Entwicklung des Babys detailliert überprüft wird. Im letzten Drittel nehmen die Kontrollen zu, und man bespricht den Geburtsplan mit der Hebamme oder dem Arzt.
Ernährung in der Schwangerschaft
Was man in der Schwangerschaft isst, beeinflusst direkt die Entwicklung des Babys. Folsäure ist besonders in den ersten Wochen wichtig und sollte supplementiert werden. Eisen, Jod und Omega-3-Fettsäuren sind weitere kritische Nährstoffe. Auf rohes Fleisch, roher Fisch, unpasteurisierte Milchprodukte und Alkohol sollte komplett verzichtet werden. Koffein ist in Maßen erlaubt, maximal 200 Milligramm pro Tag, also etwa zwei Tassen Kaffee. Gesunde Gewichtszunahme liegt bei etwa 11 bis 16 Kilogramm für Frauen mit normalem Ausgangsgewicht.
Körperliche Aktivität
Bewegung ist in der Schwangerschaft nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich empfohlen, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Leichtes Ausdauertraining wie Schwimmen, Spazieren oder Radfahren verbessert die Durchblutung, beugt Rückenbeschwerden vor und bereitet den Körper auf die Geburt vor. Auf Sportarten mit Sturzrisiko oder starken Erschütterungen sollte verzichtet werden. Hören Sie auf Ihren Körper und übertreiben Sie nicht.